Mein gesamtes wissenschaftliches Werk 1986-1994 von Andrea Kellermann als Mindmap zusammengefasst und künstlerisch dargeboten.

“Für eine Übernahme von Lehrfunktionen durch Schüler” (1986)

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“Schüler in komplexen Lernumwelten” (1988)

(Andrea Kellermann sagt: Im 1. Teil findet ihr die Idee, die hinter dem Curriculum steht und im 2. Teil die konkrete Gestaltung eines Curriculums, welches in 3 Stufen verläuft)

Teil I

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Teil II

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Mindmap von Andrea Kellermann zum Aufsatz: “Für eine Übernahme von Lehrfunktionen…” (1986)

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Mindmap von Andrea Kellermann zum Aufsatz: “Schüler in komplexen Lernumwelten” (1988)

Teil I

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Synergierausch.

“(…) Wenn eine große Anzahl von Neuronenensembles in Resonanz geraten, wird es im Gehirn als Flow dekodiert[10]. Analoges geschieht im Unterricht, wenn vor dem Hintergrund eines hohen gemeinsamen Wissenssubstrats Inhalte im Rahmen intensiver themenzentrierter Interaktionen aktiviert und in Konvergenz gebracht werden. Die Konvergenz anspruchsvoller, von allen nachvollziehbaren Gedanken führt zu einer Symbiose aller Beteiligten, die Resonanz in den einzelnen Individuen und in der Gruppe bewirkt. Dieses Phänomen kann man auch bei kollektiven Events wie Konzerten oder politischen Veranstaltungen beobachten. Sowohl das Klassenzimmer als auch das Internet eröffnen die Möglichkeit, aus ganz unterschiedlichen Quellen Synergien zu bilden, die dem Einzelnen eine Zufuhr von Impulsen in sehr rascher Abfolge abliefern. Wenn beispielsweise eine gemeinsame Terminologie (“Ressourcenorientierung”, “Emergenz”, “Aufmerksamkeitsökonomie”, “Resonanz”, “Neuronale Netze”) im Zusammenhang mit der gemeinsamen Durchführung von Projekten in einem Raum aktiviert wird, dann geraten die interagierenden Akteure in Resonanz und dies wird emotional als Flow empfunden. Wenn aber dieses Gefühl der Übereinstimmung dank des Internets an ganz unterschiedliche Orten international und synchron ausgedehnt wird, dann kann die Partizipation zu einer Art Synergierausch führen.(…)”

Quelle

LdL-Glossar.

Die LdL-Theorie bedient sich einer Reihe rekurrenter Begriffe, die hier aufgelistet und mit entsprechenden Artikeln (Wikipedia, ZUM, Martins Blog) verlinkt werden. Eine größere Anzahl von Artikeln habe ich selbst angelegt oder mitformuliert.

Aktionsforschung

Aufmerksamkeitsökonomie

Bildung

Emergenz

Exploratives Verhalten

Gehirn (Gruppe als…)

Glücksmodell

Informationsverarbeitung (als Grundbedürfnis…)

Inkubation

Klassenraumdiskurs

Kollektive Intelligenz

Kollektive Wissenskonstruktion

Komplexitätsreduktion

Konzeptualisierung

Lernen durch Lehren

Lernerkonstrukt

Linearität (a priori vs. a posteriori)

Neuronales Netz (Gruppe als…)

Neuronenmetapher

Netzsensibilität

Partizipationsfähigkeit

Perturbation

Reaktionsschwelle

Redundant (einspeisen…)

Resonanzraum

Ressourcenorientierung

Ruhmraum

Selbstreferentialität (legitime…)

Spermatozoidenmetapher

Synergierausch

Weltverbesserung

Wissenscontainer

Blogeinträge mit allen Begriffen in einem Zusammenhang:

Klassenraumdiskurs

Legitime Selbstreferenzialität

Gesamtwerk rezipiert. Woher kommt das? Mark Schakinnis antwortet.

Kausalität:

wie kommt es, dass am Ende meines Lebens eine in jeder Hinsicht starke Gruppe sich nicht nur mit LdL (Spitze des Eisberges) befasst, sondern mit meinem Gesamtwerk seit 1980? Was meinst du, Marc Schakinnis?

Marc Schakinnis

In den LdLmoocs wird diese Kausalität wahrnehmbar, weil immer wieder festgestellt wird, dass ein Rückbezug auf die Theorie bei LDL als sehr wichtig angesehen wird. Da Dein Gesamtwerk an LdL immer irgendwie angebunden ist, ist das eine Folgeerscheinung. Hinzu kommt das Dein Werk Aktualität und vor allem Anschlussfähigkeit bietet. 1980 war noch nicht wirklich an Partizipation und Netzsensibilität zu denken. Heute sind das sehr wichtige Stichworte im Hinblick auf ein modernes Verständnis von Lernen. Was mir gerade auffällt ist auch eine sehr heterogene Altersstruktur bei unseren Moocs, wir haben von Anfang 20 bis über 60 alle Gruppen vertreten. Dieses Phänomen ist sehr selten, aber wenn es funktioniert ist es extrem fruchtbar. Achso und für Ende des Lebens hast Du leider noch keine Zeit und auch keine Genehmigung. Halbzeit

Weltverbesserung in New York (2004)!

Mein (etwas skurriles) Weltverbesserungsprojekt in New York (2004). Das dazugehörige Forum in der ZUM: http://www.zum.de/Foren/ldl/archiv/a344.html
Ich hatte vorher statements über die “Probleme der Welt” an diversen Orten (u.a. in Istanbul und Kasan) gesammelt und wollte eine Art Weltplattform bilden, auf der Studenten aus verschiedenen Ländern Lösungen kollektiv erarbeiteten. Skurril war besonders, dass ich damals absolut kein English konnte und daraus einen Spaß machte, ein solches Projekt trotzdem durchzuführen (no risk, no fun/exploratives Verhalten).

Kann man in facebook anschauen:

https://www.facebook.com/video.php?v=10202757459113261&permPage=1

 Und vor der Webcamera mit Clownmasque am Timesquare: newyork
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