Mindmap von Andrea Kellermann zum Aufsatz: “Schüler in komplexen Lernumwelten” (1988)

Teil I

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Synergierausch.

“(…) Wenn eine große Anzahl von Neuronenensembles in Resonanz geraten, wird es im Gehirn als Flow dekodiert[10]. Analoges geschieht im Unterricht, wenn vor dem Hintergrund eines hohen gemeinsamen Wissenssubstrats Inhalte im Rahmen intensiver themenzentrierter Interaktionen aktiviert und in Konvergenz gebracht werden. Die Konvergenz anspruchsvoller, von allen nachvollziehbaren Gedanken führt zu einer Symbiose aller Beteiligten, die Resonanz in den einzelnen Individuen und in der Gruppe bewirkt. Dieses Phänomen kann man auch bei kollektiven Events wie Konzerten oder politischen Veranstaltungen beobachten. Sowohl das Klassenzimmer als auch das Internet eröffnen die Möglichkeit, aus ganz unterschiedlichen Quellen Synergien zu bilden, die dem Einzelnen eine Zufuhr von Impulsen in sehr rascher Abfolge abliefern. Wenn beispielsweise eine gemeinsame Terminologie (“Ressourcenorientierung”, “Emergenz”, “Aufmerksamkeitsökonomie”, “Resonanz”, “Neuronale Netze”) im Zusammenhang mit der gemeinsamen Durchführung von Projekten in einem Raum aktiviert wird, dann geraten die interagierenden Akteure in Resonanz und dies wird emotional als Flow empfunden. Wenn aber dieses Gefühl der Übereinstimmung dank des Internets an ganz unterschiedliche Orten international und synchron ausgedehnt wird, dann kann die Partizipation zu einer Art Synergierausch führen.(…)”

Quelle

LdL-Glossar.

Die LdL-Theorie bedient sich einer Reihe rekurrenter Begriffe, die hier aufgelistet und mit entsprechenden Artikeln (Wikipedia, ZUM, Martins Blog) verlinkt werden. Eine größere Anzahl von Artikeln habe ich selbst angelegt oder mitformuliert.

Aktionsforschung

Aufmerksamkeitsökonomie

Bildung

Emergenz

Exploratives Verhalten

Gehirn (Gruppe als…)

Glücksmodell

Informationsverarbeitung (als Grundbedürfnis…)

Inkubation

Klassenraumdiskurs

Kollektive Intelligenz

Kollektive Wissenskonstruktion

Komplexitätsreduktion

Konzeptualisierung

Lernen durch Lehren

Lernerkonstrukt

Linearität (a priori vs. a posteriori)

Neuronales Netz (Gruppe als…)

Neuronenmetapher

Netzsensibilität

Partizipationsfähigkeit

Perturbation

Reaktionsschwelle

Redundant (einspeisen…)

Resonanzraum

Ressourcenorientierung

Ruhmraum

Selbstreferentialität (legitime…)

Spermatozoidenmetapher

Synergierausch

Weltverbesserung

Wissenscontainer

Blogeinträge mit allen Begriffen in einem Zusammenhang:

Klassenraumdiskurs

Legitime Selbstreferenzialität

Gesamtwerk rezipiert. Woher kommt das? Mark Schakinnis antwortet.

Kausalität:

wie kommt es, dass am Ende meines Lebens eine in jeder Hinsicht starke Gruppe sich nicht nur mit LdL (Spitze des Eisberges) befasst, sondern mit meinem Gesamtwerk seit 1980? Was meinst du, Marc Schakinnis?

Marc Schakinnis

In den LdLmoocs wird diese Kausalität wahrnehmbar, weil immer wieder festgestellt wird, dass ein Rückbezug auf die Theorie bei LDL als sehr wichtig angesehen wird. Da Dein Gesamtwerk an LdL immer irgendwie angebunden ist, ist das eine Folgeerscheinung. Hinzu kommt das Dein Werk Aktualität und vor allem Anschlussfähigkeit bietet. 1980 war noch nicht wirklich an Partizipation und Netzsensibilität zu denken. Heute sind das sehr wichtige Stichworte im Hinblick auf ein modernes Verständnis von Lernen. Was mir gerade auffällt ist auch eine sehr heterogene Altersstruktur bei unseren Moocs, wir haben von Anfang 20 bis über 60 alle Gruppen vertreten. Dieses Phänomen ist sehr selten, aber wenn es funktioniert ist es extrem fruchtbar. Achso und für Ende des Lebens hast Du leider noch keine Zeit und auch keine Genehmigung. Halbzeit

Weltverbesserung in New York (2004)!

Mein (etwas skurriles) Weltverbesserungsprojekt in New York (2004). Das dazugehörige Forum in der ZUM: http://www.zum.de/Foren/ldl/archiv/a344.html
Ich hatte vorher statements über die “Probleme der Welt” an diversen Orten (u.a. in Istanbul und Kasan) gesammelt und wollte eine Art Weltplattform bilden, auf der Studenten aus verschiedenen Ländern Lösungen kollektiv erarbeiteten. Skurril war besonders, dass ich damals absolut kein English konnte und daraus einen Spaß machte, ein solches Projekt trotzdem durchzuführen (no risk, no fun/exploratives Verhalten).

Kann man in facebook anschauen:

https://www.facebook.com/video.php?v=10202757459113261&permPage=1

 Und vor der Webcamera mit Clownmasque am Timesquare: newyork

Schüler visualisieren die Bedürfnispyramide im Unterricht von Isabelle Schuhladen Le Bourhis!

Isabelle Schuhladen Le Bourhis

“Synergierausch” habe ich heute im Unterricht wieder erlebt. Bedürfnispyramide wurde als Blume visualisiert, eine Klassengemeinschaft mit LdL als Haus (Stromkabel als Vernetzung, Steine waren die Schüler, Mertel als Symbol für das Wissen —- Wenn allles passt—> Licht brennt! in unserem Haus und dank Vernetzung + Transzendenz haben wir Licht in der ganzen Siedlung). Eine Schülerin war sehr überrascht, dass “Sexualität” zu den Grundbedürfnissen gehört: “Jetzt weiß ich warum ich nicht 100% glücklich bin!!!

Birkenkrahe bloggt zum #LdLmooc2

Ich plane bereits seit längerem,  zum Thema „LdLMOOC“ zu bloggen. Jetzt bin ich endlich soweit – unmittelbarer Anlass: das 2. MOOC zur Methode „Lernen durch Lehren“ (LdL) nach Jean-Pol Martin hat nach mehrwöchiger Vorbereitung durch ein Team von Aposteln geleitet von Peter Ringeisen, begonnen! In dieser Woche flackerte der erste Hangout über den Bildschirm: LdL-Theorie (guck ich mir heute noch an).

Am 3.11. gestalte ich gemeinsam mit Sabine Siemsen einen Hangout zu „LdL in der Online-Lehre”. Das ist deshalb im Moment genau mein Thema, weil ich in meinem (kommenden) Forschungssemester einen eigenen MOOC erstellen möchte/muss/werde… Hier geht es weiter

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