Aus Wikipedia:
Jean-Pol Martin
Martin war von 1980 bis 2008 Französischdidaktiker an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Neben der Veröffentlichung mehrerer Lehrbücher steht er hinter dem pädagogischen Konzept Lernen durch Lehren (LdL), das an Schulen und Hochschulen Lernerfolge durch starke Eigenbeteiligung der Lernenden erzielt(…)
Leben
Jean-Pol Martin wurde 1943 in Paris geboren und besuchte dort das Lycée Claude Bernard. Von 1965 bis 1969 studierte er Germanistik in Nanterre, von 1971 bis 1975 Romanistik und Germanistik in Erlangen. Nach dem Referendariat war er Studienrat für Französisch und Deutsch am Gymnasium Höchstadt/Aisch (Franken). 1980 wurde er Französischdidaktiker an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. (…) Weiter (Wikipedia-Artikel) >>:
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Es wäre interessant zu überprüfen, welche Wirksamkeit hinter dieser Biographie steckt.
Aus meiner Sicht – in meinem eigenen Umfeld – ist das riesig.
Auch wenn ich nicht so oft Zeit finde, mich hier wieder einzumischen, freue ich mich darüber – auch über das Buch, weil hier jemand die Initiative ergreift, ergriffen hat und weil so viel daran anknüpft.
Das ist eine Form, Wissenschaft zu betreiben und sie stetig mit Praxis zu verbinden bzw. überhaupt sofort in Praxis hineinzugehen und sie ebenso stetig wieder zu reflektieren – wie ich das in der Komplexität als einzige Möglichkeit sehe. Das gilt vor allem, wenn es um Lernen im Kontext menschlicher Beziehungen geht, wo es eben keinen luftleeren Raum gibt.
Der Wissenschaftsbetrieb, den ich gerade so wahrnehme, könnte erhebliche mehr erreichen, wenn er – die Menschen dehinter – so arbeiten würden.
Herzlichen Dank – wie immer ist das sehr anregend.
Margret Ruep
@margret
„Das ist eine Form, Wissenschaft zu betreiben und sie stetig mit Praxis zu verbinden bzw. überhaupt sofort in Praxis hineinzugehen und sie ebenso stetig wieder zu reflektieren – wie ich das in der Komplexität als einzige Möglichkeit sehe.“
- Das ist Aktionsforschung maximal. Das ganze Leben wird auf die Forschung eingestimmt. Ich habe mich zur Forschungsmaschine strukturiert. Das Leben wird als Stoff herangezogen und es wird permanent konzeptualsiert.