“Wie Ingolstadt funktioniert” (aus dem Donaukurier)

Den Artikel kopiere ich einfach mal hier rein:

Ingolstadt (dk) Lücken schließen und Brücken bauen. Unter diesem Motto könnte man das Integrationsprogramm der Freiwilligen Agentur sehen. Bürgerinnen und Bürger sollen helfen, das Interesse am Stadtleben und an politischen Strukturen zu steigern. Voraussetzung, um helfen zu können, ist die Teilnahme am Modul “Ingolstadt Expertise”. Die ersten Teilnehmer haben diesen Teil bereits durchlaufen und können nun ihre Erfahrungen weitergeben.

Ingolstadt Expertise
Bild: Stadt Ingolstadt Die ersten Absolventen des Moduls “Ingolstadt Expertise” mit Projektleiter Jean-Pol Martin (Mitte): Ingrid Neureuther (v.l.), Eduard Klötzl und Mojgan Hajifaraji bei der Übergabe der Zertifikate durch Christian Lösel (rechts).

Projektleiter Jean-Pol Martin vergleicht die Umsetzung des Programms mit einem Schneeballsystem. Die Teilnehmer erhalten, durch die Teilnahme am ersten Modul, ein Zertifikat, das sie berechtigt, als Tutoren und Multiplikatoren weitere Teilnehmer auszubilden. Ziel der Ausbildung ist, Menschen stärker in das Stadtleben zu integrieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, politische Prozesse mitzugestalten.

In erster Linie richtet sich das Programm an Migranten, jedoch nicht ausschließlich. Laut Martin ist die Bereitschaft der Menschen mit Migrationshintergrund durchaus vorhanden, sich zu engagieren und stadtspezifische Themen aktiv zu verfolgen. Es fehlt jedoch häufig am Hintergrundwissen der Menschen, um dies wirklich umsetzen zu können. Diese Lücke soll mit dem Integrationsprogramm geschlossen werden.

Das erste Modul nennt Martin einen “Crashkurs”. Darin werden mehrere Themen behandelt, die zum Basiswissen eines Ingolstädters gehören sollten. Die Erlangung dieser Expertise gilt als Grundvoraussetzung zur aktiven politischen Teilnahme am Stadtleben. Die Themen betreffen unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Ölraffinerien oder der Audi AG für Ingolstadt. An insgesamt fünf Terminen werden diese Themen abgehandelt.

Wer dieses Modul erfolgreich durchlaufen hat, fungiert im nächsten Schritt als Tutor für weitere Interessenten. Dadurch erhofft sich die Freiwilligen Agentur einen Multiplikatoreffekt. Wie weitere Module im Rahmen des Programms gestaltet werden, ist derzeit noch nicht absehbar, da sich diese auch am aktuellen Stadtleben orientieren.

Max Schöngen

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