Ingolstadt zum Gehirn machen.

Bekanntlich verfügt das Gehirn über ca. 100 Milliarden Neuronen. Ingolstadt hat lediglich ca. 128.000 Einwohner. Dennoch lässt sich die in Ingolstadt vorhandene kollektive Reflexion, die an bevorzugten Stellen emergiert (z.B. im Stadtrat) durch stärkere Mobilisierung der  Einwohner/Neuronen optimieren. Mein Ziel wäre es, in Zusammenarbeit mit diversen Gruppen die Einbeziehung aller schlummernden Denkressourcen zu verbessern. Ingolstadt ist auf dem Weg, zu einem gut funktionierenden Gehirn zu werden.

Ingolstädter Thai.

Resume Ich stütze mich auf meinen Blogeintrag von gestern (“Siegfried Dengler: die Kreativstadt“) und auf die Erkenntnis, dass Diversität Kreativität fördert.

1.  In Ingolstadt leben 300 thailändische Frauen

Die Vorstellung, dass in unserer Stadt etwa 300 thailändische Frauen- meist mit deutschen Männern verheiratet – leben, müsste sofort den Wunsch erwecken, dieses “Kreativitätspotenzial” zu mobilisieren. Und in der Tat ist der Thailändischer Verein mit seiner Vorsitzenden, Frau Nancy Malich, kräftig unterstützt durch ihren Mann, ein Schatz, der noch geborgen werden muss. Wir brauchen sie mit ihren Impulsen. Gestern wurde ich zum Deutsch-Thailändischen Treffen eingeladen und habe viel gelernt.

2. Thailand

Über Thailand wusste ich nichts. Ich wusste nicht, dass dieses Land im Gegensatz zu den Nachbarn nie von fremden Mächten besetzt wurde, nicht einmal von den Franzosen!:-)) Ich wusste nicht, dass dort 65 Millionen Einwohner leben, eine ganze Menge! Gerade noch wusste ich, dass die Religion der Buddhismus ist. Und auch hier haben wir wenig Ahnung: als ich meinen (deutschen) Begleiterinnen mitteilte, dass Buddha gleich Siddharta sei, wurde ich fast ausgelacht: Siddharta sei doch Inder!

3. Wir brauchen Euch, Euer Wissen, Eure Impulse!

Gestern haben wir neue Gerichte kennengelernt, wir haben wunderbare Tänze ansehen können, wobei deutlich wurde, welche Rolle die Selbstdisziplin in der Thailändischen Kultur spielt! Und die Tänzerinnen waren keine Profis, auch wenn das so wirkte, sondern u.a. die Vorsitzende selbst, die eigentlich Managerin ist. Diese Menschen leben in unserer Stadt! Wir wollen mehr von ihnen erfahren und brauchen ihre Impulse.

Fazit: Nicht nur gestern Abend habe ich viel gelernt, sondern seitdem habe ich mich informiert über Thailand, die Kultur und nun befasse ich mich genauer mit dem Buddhismus. Danke Frau Malich!

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