Bürgerpartizipation?

Resume Heute erschien im Donaukurier ein sehr schöner Artikel über mich, als role Model für Senioren. Was mache ich damit?

1. Ausgangspunkt: der DK-Artikel

Ein Netzbürger der ersten Stunde

Bild: Ein Netzbürger der ersten Stunde . Ingolstadt Ingolstadt  (DK) Viele Menschen fallen in ein Loch, wenn sie in den Ruhestand  treten. Manche gehen Angeln oder in den Schützenverein. Nicht so  Jean-Pol Martin. Er ist auch im Ruhestand genauso umtriebig wie zuvor.  Einen großen Teil seiner Zeit verbringt er im Internet.

Ingolstadt (DK) Viele Menschen fallen in ein Loch, wenn sie in den Ruhestand treten. Manche gehen Angeln oder in den Schützenverein. Nicht so Jean-Pol Martin. Er ist auch im Ruhestand genauso umtriebig wie zuvor. Einen großen Teil seiner Zeit verbringt er im Internet.

Foto: Uli Rössle

Jean-Pol Martin, Didaktikprofessor der Universität Eichstätt, wusste, dass er auch nach seiner Pensionierung 2008 seinen beachtlichen Aktivitätslevel zumindest halbwegs halten wollte: “Ruhestand bedeutet, du kannst im Bett bleiben und es passiert nichts. Für Leute, die wie ich ihr ganzes Leben aktiv waren, ist das dramatisch. Ich dachte mir, du machst alles, was geht.” Denn nach Martins Lebensphilosophie ist ein Mensch glücklich, wenn er sozial sinnvoll aktiv ist, wenn er in dem Feld, auf dem er gut ist, tätig ist und sich neue Felder erschließt.  Fortsetzung der DK-Artikels

2. Cum grano salis

Der Artikel ist wunderbar und es wirkt, wie wenn jede Initiative von mir zum Erfolg führen würde und ich mich vor Aufträgen nicht retten könnte. Das ist nicht der Fall. Zum Beispiel steht im Artikel, dass ich mich bei Bürgerbegehren engagiere. Das ist zwar meine Absicht und ich sammle gelegentlich auch Unterschrifen in der Fussgängerzone, aber mit meinem Vorschlag, einen Blog für die jeweilige Initiative zu erstellen, stoße ich kaum auf Resonanz. Das Motto Partizipation durch Internetnutzung muss sich erst verbreiten und durchsetzen.

3. Heute ab 17:00Uhr im Grünen-Büro

Heute sitze ich ab 17:00Uhr im Grünen Büro und bin sogar mit zwei Bürgern verabredet. Es geht darum, dass HartzIV-Empfängern, die Schwierigkeiten haben, ihr Recht bei der Verwaltung einzuklagen und durchzusetzen, geholfen wird.  Wir werden über diesen Fall einen Blog erstellen. Ich denke solche Aktivitäten sind sinnvoll und zeigen den Weg zu einer intensiveren Bürgerpartizipation mithilfe von neuen Medien.

Fazit Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben. Ein bisschen was geht immer!:-))

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2 Antworten

  1. Hallo Jean-Pol,
    meine Pensionierung steht sozusagen vor der Tür und auch hinsichtlich Lebensalter bin ich ein paar Jahre “hinterher”, gehöre aber gleichwohl nach den “Webmaßstäben” zu den Seniorenbloggern. Aber wir werden zwangsläufig immer mehr! :-)
    Ein Vorschlag: falls für bestimmte Themen kein eigenes Blog erstellt wird (mangels Resonanz, wie Du schreibst), könnte die OFFENE PLATTFORM zur Veröffentlichung genutzt werden – das Angebot steht!
    Frohe Ostern und viele Grüße,
    Hans

  2. @Hans
    Vielen Dank! Eine gute Idee!! Ich werde Interessenten darauf hinweisen!

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