90 Minuten, um Ingolstadt zu verstehen.

Resume:  Ich habe lange gebraucht, um die Stadt “zu verstehen”.  Etwa 5 Jahre intensivster Arbeit.  Die essentials habe ich auf 90 Minuten komprimiert. Auf Anfrage bei mir kann jede/r eine 90 minütige Einführung in unsere Stadt erhalten.*

1. Ausgangspunkt

Anthropologische Konstante: um glücklich zu sein brauchen Menschen die Kontrolle über ihr Leben. Zur Kontrolle dienen “kognitive Schemata”, darunter auch ein topographisches und historisches Bild ihrer direkten Umgebung (kognitive Landkarte).

2. Kognitive Landkarte über Ingolstadt in 90 Minuten aufbauen

- Ereignisgeschichte von 806 bis 2014

- Geistesgeschichte seit 1472:  Christentum, Humanismus, Reformation, Gegenreformation, Aufklärung (Erklärung aus anthropologischer Sicht: Menschen bewegen sich im Spannungsfeld von Antinomien)

- Gang durch die Stadt: Schloss, Münster, Jesuitenviertel, Hohe Schule

3. Bildung einer Community

- Community als Wertegemeinschaft:

Integration der Neuingolstädter über rasche Begegnung und Auseinandersetzung mit Geschichte und Werten (siehe Punkt 2).

- Die Neuingolstädter aller Kulturen bringen sich aktiv in Ingolstadt ein. Sie tragen bei zur raschen Integration von Neubürgern. Sie bieten beispielsweise 90 minütige Einführungen in die Stadt und vertiefen dabei ihr eigenes Wissen (LdL-Verfahren).

- Auch politisch betätigen sie sich: Henry Okorafor, Akinyi Bittner und Kellya Clanzig bestimmen beispielsweise mit, was ins Georgianum einziehen wird!

FazitDie Neuingolstädter werden innerhalb von 90 Minuten zu Kennern und glühenden Mitgliedern der Community.**

________________________________________________

* Vorläufer dieses sehr komprimierten “Produkts” waren:

- Tag der Migranten

- Modul Ingolstadt-Expertise

** Kurse im August (kostenlos)

Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein? (90 Minuten)

Geschichte von Ingolstadt (90 Minuten)

Ingolstadt, Fellermeyerhaus und Internationalität als Alleinstellungsmerkmal…

Resume  Ingolstadt ist eine dynamische Stadt mit außergewöhnlicher Geschichte und hohem Anteil an Menschen “mit Migrationshintergrund”. Die Altstadt ist der Ort, an dem durch Sichtbarmachung dieser beiden Aspekte eine starke Erhöhung der Attraktivität der Stadt erreicht werden kann.

1. Ausgangspunkt

Ingolstadt kennt wie die meisten anderen Städte auch eine Verödung der Innenstadt mit hohen Leerständen und der Verlagerung attraktiver Geschäfte an die Peripherie. Im Gegensatz aber zu anderen Städten, weist Ingolstadt eine Altstadt auf, die aufgrund ihrer historischen Bezüge eine starke Anziehungskraft entfalten könnte, wenn diese sichtbar und den Bürgern bewusst gemacht würde. Ingolstadt war seit dem Mittelalter ein zentraler Standort für die Machtsicherung der Herrscher in Bayern. Die Stadt war sogar Hauptstadt eines eigenständigen Staates zwischen 1392 und 1447, als das Neue Schloss, das Münster und die künftige Universität (Hohe Schule) gebaut wurden. Diese drei Gebäude bilden heute noch die sichtbaren Ankerpunkte der Stadtgeschichte. Es ist kein Zufall, wenn die von Sandtner erstellten Modelle der fünf wichtigsten Städte in Bayern neben München, Straubing, Burghausen und Landshut auch Ingolstadt einschließen.  Ingolstadt blieb für Bayern bis 1800 und dann wieder ab 1830 eine eminent wichtige Stadt, nicht nur aus militärischer, sondern auch als kultureller Sicht: sie beherbergte die einzige Universität des Landes und war ein Zentrum der Geistesgeschichte, insbesondere in der Zeit des Humanismus, der Gegenreformation und später der Aufklärung. Wer sich für die Bayerischen Herrscher und ihre Machtentfaltung und -sicherung interessiert, wird immer wieder auf Ingolstadt verwiesen, sei es weil die Herzöge hier ausgebildet wurden, sei es weil sie die Stadt als zentrale militärische Bastion betrachteten und ausbauten. Wer die Altstadt aufwertet und deren historischen Gebäude sichtbar macht, fördert die Identifikation der Bürger mit der Stadt und ihrer spannenden Geschichte.

2. Internationalität als Attraktion

Ingolstadt enthält einen starken Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund. Dieser Zustand muss als Chance gesehen werden. Dass die Beschäftigung auf hohem Niveau liegt, sichert materiellen Wohlstand in allen Bevölkerungsgruppen. Der große Vorteil ist, dass die unterschiedlichen Gruppen über ausreichende finanziellen Mitteln verfügen, um die Ästhetik ihrer Kulturen in voller Entfaltung darzustellen. Hoher Ausländeranteil wird nicht mit Armut gleichgesetzt, sondern mit Vielfalt und bunter Schönheit. Am Beispiel des Afrikafestes oder der diversen türkischen oder asiatischen Feiern kann gezeigt werden, dass elegante Kleidung und wertvolle Produkte vorhanden sind und entsprechend attraktiv auf Besucher wirken. Es ist zu bedauern, dass diese Schönheit nicht permanent zu sehen ist, sondern nur wenn ein Fest stattfindet. Hätte man die Möglichkeit, täglich im Zentrum der Stadt der Vielfalt, Buntheit und Internationalität zu begegnen, wäre es ein Anreiz sich dort aufzuhalten, sowohl für die Alteingesessenen, als auch für die Angehörigen anderer Kulturen, darunter die inzwischen zahlreichen ausländischen Studenten.

3. Internationales Kaufhaus, beispielsweise im Fellermeyerhaus

Wenn als Projekt des Migrationsrates ein großes Kaufhaus mit edlen Produkten aus diversen Kulturen eingerichtet wird, werden die Bürger aus verschiedenen Nationen nicht mehr gezwungen sein, in andere Städte zu fahren, wenn sie beispielsweise für eine Hochzeit ein schönes Kleid suchen oder für festliche Anlässe bestimmte Nahrungsmittel. Aus vielen Gesprächen habe ich erfahren, dass nicht wenige nach Nürnberg fahren, weil dort das geeignete Angebot bereitliegt. Ein internationales Kaufhaus in Ingolstadt hätte den Vorteil, dass sich Asiaten, Afrikaner, Bürger aus dem Balkan, Türken und Angehörige weiterer Kulturen in diesem Geschäft versorgen und das Stadtbild stärker prägen würden.  Auch für Alteingesessene würde sich das Produktangebot ausweiten. Sicherlich würde dies auch Besucher aus dem Umland anziehen. Das Fellermeyerhaus ist seit mehr als zehn Jahren leer und weist große Flächen auf. Es ist an einem historisch prominenten Ort und schließt ein Palais aus dem 18. Jh. ein, in dem der berühmte Medizinprofessor Heinrich Palmatius von Leveling gelebt hat. Das Haus steht unter Denkmalschutz, wird aber nicht benutzt und verfällt schrittweise. Das Fellermayerhaus ist hier nur ein Beispiel.

 Resume Ingolstadt hat Potentiale, die noch nicht ausreichend sichtbar sind. Der neue Stadtrat, allen voran der Oberbürgermeister sind dabei, dieses Problem beherzt anzupacken. Nicht nur die Historie verdient ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt zu werden, sondern auch die unsichtbaren Kulturen, die an der Peripherie schlummern. Das wäre auch eine Aufgabe für den Migrationsrat.

LdL-Mooc Nr.2 (Beginn Ende September 2014).

Archiv
LdL-Mooc Nr.1 (09.05. bis 01.07.14)
Materialien in google+
Materialien in ZUM-Wiki

Aktuell
(Fassung nr.3. vom 25.06.14)

Arbeitsverteilung und Verantwortung für die einzelnen Bausteine:

Gesamtverantwortung: Peter Ringeisen

1 LdL-Theorie

Peter Ringeisen (Angelika, Raffaellina)

- Hangout: Vorstellung der Theorie

- Heraussuchen von Theoriebausteinen aus der Menge des Materials und Anbieten zur Auswahl an die TN, damit sie Visualisierungen vornehmen.

2. LdL-Praxis (1)

Hans-Joachim Jürgens

- Hangout: Praxis (H.J.Jürgens: Deutschliteratur, P.Ringeisen: Englisch, L.Cau: Grammatik)

- Auftrag an die TN: Erstellen einer LdL-Einheit

Es geht HIER weiter…

LdL-Online-Institut?

Posting in facebook 21.06.2014

Eigentlich wäre es ganz einfach: die TN, die besonders neue und attraktive “produkte” im rahmen des ‪#‎LdLmoocs‬ erstellt haben, tun sich zusammen und entwickeln einen online-kurs.
Fünf themen, ein thema pro woche und ein hangout. Beispielsweise (weil ich diese TN gerade im fokus habe):
1. Erste woche: Peter Ringeisen/Angelika Mogk /Raffaelina Rossetti : LdL-Theorie.
2. Woche: Laura Gabbiano / Hans-Joachim Jürgens / Bretonischer Gartenzwerg: LdL-Praxis an schule und uni.
3. Woche: Sabine Strauss : LdL am beispiel eines faches (künstlerische bildung):
4. Woche: Sabine Siemsen / NN: Ausweitung von LdL.
5. Woche: Marc Schakinnis / Monika E. König / Marco Bakera
eigenschaften von mooc/machern.

Die anderen TN, die sich ebenfalls aktiv eingebracht haben, können sich eine gruppe aussuchen oder selbst vorschläge für ein thema machen.

Posting in facebook 22.06.2014
Weitere schritte (vorschläge):

1. Wäre september geeignet für einen LdL-Mooc-Durchgang?

2. Arbeitsverteilung und verantwortung:
2.1. LdL-theorie
Verantwortung: Peter Ringeisen (Angelika, Raffaellina)
Aufgaben:
– Hangout: vorstellung der theorie
– Heraussuchen von theoriebausteinen aus der menge des materials und anbieten zur auswahl an die TN, damit sie visualisierungen vornehmen.
2.2. LdL-praxis
Verantwortung: Hans-Joachim Jürgens (oder Laura Gabbiano) und bretonischer gartenzwerg
Aufgaben:
– Hangout: Praxis
– Auftrag an die TN zur stoffsammlung im hinblick auf die erstellung einer LdL-einheit
2.3. LdL am beispiel eines faches
Verantwortung: Sabine Strauss (NN)
– Hangout: LdL am beispiel bildender kunst
– Auftrag an die TN: erstellen einer LdL-einheit
2.4. LdL-erweiterung
Verantwortung: Sabine Siemsen (NN)
– Hangout: LdL für breites online-publikum
– Auftrag für die TN: Peer-review
2.5. LdL-mooc: Prozessreflexion – Ergebnisreflexion- Optimierung
Verantwortung: Marc schakinnis (Marco, Monika)
– Hangout: Bilanz und wiederaufgreifen der theorie
– Planung des nächsten durchgangs

3. Roma Maria Mukherjee, Zsuzsanna Solti Benndorf, Marion Meyerolbersleben habt ihr lust, mitzumachen?

Peter Ringeisens blogeintrag über den #LdLmooc.

LdL: Lernen durch Lehren – im MOOC

Am 9. Mai 2014 begann der #ldlmooc, der von Marc Schakinnis organisiert wurde, also ein “Massive Open Online Course” über die Unterrichtsmethode “Lernen durch Lehren”, die vom inzwischen emeritierten Eichstädter Französisch-Didaktiker Prof. Dr. Jean-Pol Martin entwickelt, erforscht und dokumentiert wurde. Das LDLMOOC-Blog befindet sich hier: ldlmooc: Das Blog, und das Blog von Jean-Pol Martin da: Jean-Pol Martins Weblog.

Der MOOC wurde strukturiert durch wöchentliche Hangouts (verlinkt im ldlmooc-Blog) sowie Wochen-Aufgaben (dto.). Ganz wesentlich geprägt wurde die Veranstaltung durch die Teilnahme, Ko-Moderation und Energie des Experten schlechthin, nämlich Jean-Pol Martin selbst. Er stand bei den Hangouts zur Verfügung, war stets als Ansprechpartner bei Fragen im Blog, auf Facebook und auf Twitter bereit, alles zu erklären, was die anderen Teilnehmer wissen wollten.

Sehr erfreulich war auch die Teilnahme von Laura Cau, die selbst als Schülerin von Martin am Eichstädter Gymnasium seinen LdL-Unterricht erlebt und erfahren hat, und die nun ihrerseits als Lehrerin (zur Zeit im Referendariat) diese Unterrichtsmethode praktiziert. Sie ist sozusagen der lebende Beweis (genauer gesagt: einer von vielen) dafür, dass LdL nicht nur vom Entwickler der Methode durchgeführt werden kann, sondern auch von anderen engagierten Lehrkräften.

Bei den Wochenaufgaben ging es – nach LdL-Prinzip – darum, lehrend sich gegenseitig beizubringen, wie LdL funktioniert, und dabei bzw. bei den Vorbereitungen dazu selbst zu lernen, wie es geht.

  1. Woche 1: Was ist LdL?
  2. Woche 2: Stelle ein spannendes Thema für eine begrenzte LdL-Unterrichtseinheit vor. Dabei soll der Stoff noch als undidaktisierte Stoffsammlung dargestellt werden.
  3. Woche 3: Erstelle ein YouTube-Video, das es einem Lehrer ermöglicht, zusammen mit der Stoffsammlung aus Woche 2 eine LdL-Einheit zu unterrichten.
  4. Woche 4: Erstelle eine Peer-Review eines von einem anderen Teilnehmer erstellten Videos in Woche 3.
  5. Woche 5: Nachholwoche für noch nicht eingereichte Wochenaufgaben
  6. Woche 6: Zusammenfassung der eigenen Leistungen im Rahmen des MOOC und Feedback über die Veranstaltung

HIER geht es weiter…

#LdLmooc-emergenz: alles beisammen!

1.Was braucht der mensch, um glücklich zu sein

Vortrag in Frankfurt (educamp 2014):

2. Konzeptualisierung als glücksquelle

Visualisierungen von Raffaella Rossetti:

3. Lernziel partizipationsfähigkeit und netzsensibilität

Visualisierung von Peter Ringeisen:

 

Peter Ringeisen: visualisierung meines ultimativen aufsatzes!

“Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität”

Visualisierung von Peter Ringeisen.

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 119 Followern an